KTM Motohall

Die KTM Motohall ist eine Erlebniswelt, in der sich das Unternehmen inszeniert und und einen Querschnitt aus der kompletten "Ready to Race" Welt präsentiert. Dazu gehören auch tiefgründige Einblicke hinter die Kulissen - von der Geschichte des Unternehmens bis zu den technischen Innovationen.

Mindestens genauso beeindruckend wie die Ausstellung präsentiert sich das Gebäude selbst mit seiner mehr als 4.000 m2 großen, hinterleuchteten Metallfassade. Die ungewöhnliche Struktur der Fassade ensteht durch gelaserte Quadrate, die entlang eines Mittelsteegs aufgedreht wurden. Bei Dunkelheit werden die Freiräume von 125 High Power LED Leuchten und 140 LED Flutern ausgeleuchtet.

Die entstandene Struktur erinnert an das grobe Stollenprofil einer Cross-Maschine und schafft damit eine Verbindung zwischen Motorsport und Architektur.

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Hofbauer Liebmann Wimmesberger Architekten

Durst Group

Innovation gehört zu Durst und diese Botschaft soll auch nach außen getragen werden. Schon auf den ersten Blick spiegelt sich das in der Architektur und der Art der Inszenierung der Fassade bei Dunkelheit wieder.

Besonders charakteristisch, neben der außergewöhnlichen Form des Neubaus, sind die 850 pixelartig angeordneten Fensterelemente, die, jedes für sich, farbig beleuchtet werden. Über eine videobasierte Steuerung können Muster und Farbeffekte über die gesamte Fassadenlänge dargestellt werden.

Die LED-Leuchten sitzen direkt an den Glaskanten und leuchten in die Fläche hinein. Insgesamt wurden fünf verschiedene Typen mit unterschiedlichen Längen von 250 - 850 mm bzw. 10 bis 40 LEDs produziert.

Im Vergleich zu einer Beleuchtung der Fassade durch Strahler werden hier wesentlich mehr Möglichkeiten bei der Bespielung geboten und unnötiges Streulicht, gerade in dieser sensiblen, natürlichen Lage, kann praktisch vollständig vermieden werden.

Die Einmaligkeit dieses Gebäudes macht die neue Firmenzentrale zu einem Wahrzeichen der ganzen Region und die Beleuchtung der Fassade unterstreicht einmal mehr wie richtig eingesetztes Licht helfen kann Werte und Emotionen zu transportieren.

Fotos:
ⓒ Durst Group

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Elpo GmbH

Gasthof Weißes Lamm

Der Gasthof Weißes Lamm bewahrte sich über Jahrhunderte seine Tradition und vereint Brauchtum und Moderne.

Ein weiterer Schritt Richtung Moderne ist die neue Fassadenbeleuchtung mit insgesamt 28 Metern High Power LED Leuchten. 

Bis auf wenige Sonderlängen wurden die Leuchten mit einer Länge von 1,8 m hergestellt und mit 24 LEDs bestückt. Das schwarze Leuchtprofil integriert sich bei Tag unauffällig unter die Dachkante.

Bei Dunkelheit wird das traditionsreiche Haus in warmweißes Licht getaucht und zu einem neuen Blickfang mitten im Ortszentrum.

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Elektro Margreiter

Wärmespeicher Bozen

In Bozen, unterhalb von Schloss Sigmundskron, wurde ein neuer Wärme-
speicher des Alperia Fernheizkraftwerkes errichtet.

Um den 40 Meter hohen Zylinder architektonisch aufzuwerten und besser in die Landschaft zu integrieren, wurde er mit einer Aluminiumhülle verkleidet. Die Verkleidung ist mit verschieden großen Löchern versehen, welche die Wasserblasen eines Boilers darstellen.

Dieser Effekt wird durch eine Beleuchtung bestehend aus 450 Stk. pixelgesteuerter LED-Lichtinien verstärkt, die nach einem Entwurf von Chris Lindner und in Zusammenarbeit mit ELPO installiert wurden. Damit kann die Erwärmung des Boilers bei Dunkelheit auf kunstvolle und spektakuläre Weise simuliert werden.

Das Projekt stammt von der Bozner Architektin Valentina Bonato in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Julia Bornefeld und wurde im Rahmen eines Ideenwettbewerbs mit der Architektenkammer Bozen ausgewählt.

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ELPO GmbH

Fire & Ice

Der neu gestaltete Eingangsbereich des Szene-Lokals Fire & Ice in Sölden zeigt sehr schön, dass auch schon ein relativ geringer Aufwand das Erscheinungsbild komplett verwandeln kann.

Vor der Umgestaltung war der Eingang nicht gut zu erkennen. Das neue, hinterleuchtete Portal ist genau das Gegenteil von unauffällig und ist nun ein prägendes Element des Straßenbildes. Und das alles nur durch sechs High Power LED Leuchten, die Swarovski Kristallketten hinterleuchten.

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Falkner & Riml

Kongress Center Valenciennes

Ende Jänner 2017 wurde nach etwa 2-jähriger Bauzeit das neue Ausstellungs- und Kongress Center in Valenciennes fertiggestellt. Der bereits bestehende Turm am weitläufigen Vorplatz wurde revitalisiert und erhält über eine Aussparung am Dach eine Verbindung zum Neubau.

Speziell zur Eröffnung wurde der obere Bereich von Multivision rund herum mit einem Pixelnetz bespannt. Die Auflösung beträgt zwar nur 120 x 30 Pixel, für durchlaufende Schriften und Lichteffekte ist das aber durchaus ausreichend. Wegen des hohen Betrachtungsabstandes konnte auch ein relativ hoher Pixelabstand von etwa 200 mm horizontal und 150 mm vertikal gewählt werden.

Wie ein Leuchtturm steht er jetzt neben dem Haupeingang und begrüßte alle Gäste zu den Feierlichkeiten.

12er Express Hinterglemm

Die Bergstation des 12er Express in Hinterglemm wird mit LEDCOM High Power Leuchten hinterleuchtet und hebt sich abends farbenfroh vom Berg ab. Zwölf vorprogrammierte Farben und Farbverläufe können über eine einfach bedienbare Konsole ausgewählt werden.

Nachhaltigkeit und Lichtemissionen sind vor allem bei Projekten bzw. Gebäuden die in der Natur stehen ein wichtiges Thema. Deshalb achten wir bei diesen Lichtlösung darauf das Streulicht möglichst gering zu halten und dass die Stärke der Beleuchtung nicht mehr als nötig ist.

Kunstmuseum Basel

Award Gewinner Media Architecture Biennale 2016

Elegant bespielt ein Lichtfries das monolithische Mauerwerk aus grauen Backsteinen. Dieser neuartige Lichteffekt wurde bei der Media Architecture Biennale in Sydney mit einem Award für das Siegerprojekt in der Kategorie "Animated Architecture" ausgezeichnet.

Das Schweizer Museum beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Europas. Nun wurde die Ausstellungsfläche um 2.500 m2 vergrößert. Der Lichtfries verleiht dem Gebäude einen neuartigen Charakter - eine Symbiose aus Licht und Stein.

Multivision entwickelte und produzierte für diesen Fries spezielle LED-Leuchten, die in die horizontalen Rillen integriert wurden. Diese durften nur weinge Millimeter hoch, aber knapp 2,4 Meter lang sein, da aufgrund der Statik nur wenige Durchbrüche für die Zuleitungen gemacht werden durften.
So leuchten über 300.000 weiße LEDs die speziell geformten Hohlkehlen aus. Sie schaffen auf dem 40 Zeilen bzw. drei Meter hohen und 115 Meter langen Fries Licht- und Schattenbilder. Schriften, Formen und grafische Muster können auch als Negativbilder dargestellt werden.

Diese Art der Bespielung beweist, dass Medienfassade nicht immer knallig und bunt sein müssen, sondern sich auch subtil in das Stadtbild einfügen können.

Auszeichnungen (u.a.):
Essence 16: Gold
Red Dot Award: Grand Prix "Communication Design"
Media Architecture Biennale 2016: 1. Platz "Animated Architecture"

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iart

Bildcredits:
Bild 1-4: Kunstmuseum Basel, Julian Salinas
Bild 5: Kunstmuseum Basel, Stefano Graziani

Klubhaus St. Pauli

Absolut einzigartig ist die Medienfassade des neu errichteten Klubhaus St. Pauli und wird jährlich Millionen Reeperbahn-Besucher begeistern. Im Rahmen der Media Architecture Biennale 2016 wurde das Klubhaus als Siegerprojekt in der Kategorie "Money Architecture" ausgezeichnet.

Die Fassade setzt sich aus einzelne in gold beschichtete und in der Tiefe versetzte Metallelemente zusammen. Um diese spektakulär mit Licht zum Leben zu erwecken, haben wir mehrere komplett neue integrierte Systeme entwickelt und produziert.

Für die flächige Ausleuchtung der einzeln bespielbaren Elemente sorgen nicht sichtbare Leuchten mit einer speziellen Linse zur exakten Lichtlenkung.

Das Highlight sind aber die Pixellinien. Sie verwandeln die Fassade in einen riesigen Bildschirm und dienen außer zur Effektbespielung für die Übermittlung von Werbebotschaften und Twitter-Nachrichten. Die einzelnen LED-Platinen leuchten schräg nach unten und gewährleisten so eine optimale Sichtbarkeit vom Spielbudenplatz aus. Eine schwarze Vergussschicht schützt die Elektronik vor Witterungseinflüssen und sorgt für mehr Kontrast sowie eine elegante Optik.

Im Bereich des Entreés bildet die Fassade einen fließenden Übergang in das Gebäude hinein. Für diesen Bereich haben wir Leuchten mit rein weißem Licht zusätzlich zum farbigen Flächenlicht entwickelt.

Für alle drei Systeme wurden Leuchten-Typen in unterschiedlichen Längen und mit unterschiedlicher Bestückung produziert. Allein bei den über 1.650 Pixellinien an der Fassade kommen z.B. 11 verschiedene Ausführungen zum Einsatz.

Für die Detailplanung war die enge Zusammenarbeit mit der Bartenbach GmbH eine wichtige Voraussetzung bzw. mit der Intermediate Engineering GmbH für die Umsetzung der Medientechnik.

Auszeichnung:
Media Architecture Biennale 2016, 1. Platz "Money Architecture"

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Bartenbach GmbH
Intermediate Engineering GmbH

Fotos:
Timo Weis Restlichtfotografie
Markus Pavlowsky | Photography

Penkenbahn

Die neue Dreiseil-Umlaufbahn auf den Actionberg Penken ging am 19. Dezember 2015 in Betrieb und zählt auch heute noch zu den modernsten Seilbahnanlagen der Welt.

Kuwait Towers

Die Kuwait Towers, drei ehemalige Wassertürme, sind ein urbanes Monument sowie ein kulturelles und touristisches Wahrzeichen im Herzen von Kuwait City. Die dafür entwickelte Beleuchtung und mediale Bespielung spiegelt dies in eindrucksvoller Art und Weise wieder und verwandelt die bis zu 180 m hohen Türme in ein eindrucksvolles Lichtkunstwerk.

Dafür entwickelten wir mehrere Sonderlösungen, die perfekt kombiniert und auf einander abgestimmt wurden.
Rund 1.450 LEDCOM High Power LED-Leuchten wurden direkt an den Türmen und gebündelt in kreisförmigen Vertiefungen am Boden angebracht und setzen die Türme mit speziellen Lichteffekten in Szene.

Das Highlight des Lichtkonzepts sind aber die zwei riesigen, markanten Kugeln der Towers, die in bespielbare Videoflächen verwandelt wurden. Dazu wurden insgesamt ca. 75.000 einzelne LED-Punkte an einer speziell designten Metall- Netzkonstruktion angebracht. Bilder und Videos können damit mit hoher Leuchtkraft und mit über 16 Mio. Farben wiedergegeben werden.

Am Rand der Plattform, welche die größte Kugel teilt, wurde ein schmales LED-Leuchtband montiert. Dieses steuerbare Licht teilt die riesige Bildschirmfläche optisch und setzt einen zusätzlichen Akzent.

An der obersten kleinen Kugel wurden an der Innenseite jedes Knotenpunktes der Stahl-Glas-Konstruktion sechs LED-Media-Pixel befestigt. Auf die große Betrachtungsdistanz wirken diese dann wie ein einziger großer Lichtpunkt.

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Khabari International

PIFSS Kuwait

Das rund 140 Meter hohe Gebäude der Public Institution For Social Security (PIFSS) ist eines der wichtigsten öffentlichen Gebäude in Kuwait City.
Gemeinsam mit dem Tiroler Lichtplaner Bartenbach entwickelte Multivision LED-Systeme GmbH dafür eine Sonderlösung mit zwei Lichtsäulen an der Gebäudefront, die für Lichteffekte ansteuerbar sind.

Die Rohre mussten einerseits transparent genug sein um möglichst viel Licht durchzulassen, andererseits aber dick genug sein damit die einzelnen dahinter sitzenden Lichtpunkte nicht sichtbar werden. Sie wurden eigens für dieses Projekt gefertigt. Durch die Anordnung der LED-Pixel wird eine Schattenbildung verhindert und für eine gleichmäßige Ausleuchtung gesorgt.
Die Lichtsäulen verlaufen vom Haupteingang die Fassade hinauf bis über das Dach und ein Stück weit an der Rückseite wieder nach unten. Jeder Abschnitt verfügt über eine bestimmte Anzahl an Pixel und ist in Länge und Bestückung an die baulichen Gegebenheiten angepasst.

Da jeder Lichtpunkt einzeln angesteuert werden kann sind weiche und sanfte Verläufe über die gesamte Länge möglich. Auch die Ansteuerung der bereits bestehenden Strahler für die Ausleuchtung der Untersicht der Balkone wurde von Multivision in die Steuerung integriert. Damit wird für das gesamte Gebäude ein harmonisches Gesamtbild erzielt.

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Bartenbach GmbH

Fischapark

Nach drei Jahren Um- und Zubau wurde im Oktober 2015 der Fischapark neu eröffnet. Die Geschäftsfläche wurde dabei um 21.000 m2 auf 42.800 m2 vergrößert. Auch die Fassade wurde komplett neu gestaltet und bietet nun ein zeitgemäßes Erscheinungsbild.

Sie besteht aus vorgesetzten Streckmetall-
elementen und einem dahinter liegenden goldenen Wellblech. Dieser Zwischenraum wird durch insgesamt ca. 650 Stk. LEDCOM High Power Leuchten in der Lichtfarbe warmweiß ausgeleuchtet.

Dadurch erstrahlt das Einkaufszentrum in verschieden goldenen Nuancen und vermittelt eine exklusive Optik. Auch eine eine optische Verbindung zwischen alten und neuen Gebäudeteilen wird so hergestellt.

Fotos:
1-2 & 7-8: Lukas Jahn | lukarts photography
3-6: Bernhard Wizany

Pardatschgratbahn Ischgl

In der Wintersaison 2014/15 wurde die neue Dreiseilumlaufbahn im östlichden Ortskern Ischgls in Betrieb genommen. Die Talstation gliedert sich in den Infrastrukturtrakt auf der einen Seite des Fimbabaches und den Seilbahntrakt auf der anderen Seite. Beide Teile sind über eine Brücke mit einander verbunden.

Multivision lieferte insgesamt etwa 190 m High Power Leuchten und macht damit die Talstation auch bei Dunkelheit zu einer Attraktion.

Im Mittelpunkt steht das umlaufende Lichtband. Die Leuchteinheiten wurden nicht sichtbar hinter einer Blende verbaut und beleuchten von oben herab die Betonelemente. Aber auch der Gondelparkplatz wird durch Leuchten mit Spot Optiken ins rechte Licht gerückt.

Wie schon beim LED-Display Projekt an der Fassade der Silvrettabahn Talstation, arbeiteten wir auch hier eng mit den Verantwortlichen der Silvrettaseilbahn AG zusammen.

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Silvrettaseilbahn AG Tirol
JÄGER ARCHITEKTUR ZT GmbH
EAE Stöckl
Eidelpes Ingenieurbüro

Maximarkt Anif

Der neue Maximarkt in Anif soll als Flagshipstore zum neuen Aushängeschild der Handelskette werden. Dafür ausschlaggebend ist auch ein ökologisches Konzept. Passend zum Thema Nachhaltigkeit setzte die Spar-Tochter bei der Außenbeleuchtung auf LED-Technik von Multivision.

Um die Filiale bereits von Weitem hin sichtbar zu machen, leuchten wir den zum Markenzeichen gewordenen roten Bügel mit ebenfalls roten High Power LEDs aus. Auf die gesamte Länge von 120 Metern aufgeteilt kommen sieben verschiedene Leuchtentypen mit unterschiedlicher Profillänge und entsprechender LED-Anzahl zum Einsatz.
Insgesamt werden zur Ausleuchtung des gesamten Bogens lediglich etwa 1.400 W benötigt!

Für die Beleuchtung des ca. 40 Meter breiten Kunstdrucks in der Auslage verwendeten wir spezielle High Power LEDs mit einer Lichtfarbe, die sich mit 4.750 Kelvin am Übergang von Neutral- auf Kaltweiß befindet. Das von Bartenbach designte Profil, auf dem die mit 36 LEDs/lfm vollbestückten Leuchten befestigt wurden, ist in RAL-Farbe beschichtet und hat eine integrierte Blende als Sichtschutz. Im Kanal unter dem Profil befinden sich die Vorschaltgeräte und die komplette Verkabelung.
Bei der Montage mussten somit lediglich die fertig bestückten Profile am Boden befestigt werden und ans Stromnetz angeschlossen werden.

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Maximarkt
Bartenbach GmbH
die planmanufactur.

Elektro Markl

Die Fassadenbeleuchtung des Firmengebäudes von Elektro Markl wurde mit insgesamt 20 LEDCOM Single Lines umgesetzt. In jeder Leuchte wurden sechs blaue High Power LEDs mit Spot-Optik verbaut. Dadurch konzentriert sich das Licht rein auf jene Flächen die beleuchtet werden sollen und strahlt nicht in die Breite ab.

Da sich im nahen Umfeld weitere Gebäude befinden und eine Hauptverkehrsstraße direkt vobeiführt war es wichtig, dass die Fassadenbeleuchtung keinen störenden Faktor darstellt.
Die auf die Umgebung und Straßenbeleuchtung abgestimmte Steuerung verfügt über einen Helligkeitssensor regelt so die Beleuchung voll automatisch.

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Elektro Markl Anlagentechnik GmbH

Museum Angerlehner

Die Lichtinstallation (Lichtkunst: Waltraut Cooper) besteht aus insgesamt fünf Lichtlinien. Jede der Linien ist knapp zehn Meter lang und verleiht der schwarzen Metallfassade noch zusätzlich einen besonderen Akzent.

Vier der Lichtlinien umschließen die hintere Ecke des Museums und sind in weiß ausgeführt. Sie können je nach Umgebungshelligkeit gedimmt werden. Direkt am Haupteingang wurde eine RGB-Linie mit automatischen Farbwechsel-Varianten installiert. Die LEDs in allen Leuchten sind komplett in Acryl vergossen und liefern somit nicht nur eine absolut homogene Leuchtfläche, sondern sind auch vor Witterungseinflüßen und mechanischen Beschädigungen effektiv geschützt.

Bereits ab Projektbeginn wurde besonderer Wert auf höchste Qualität und einen partnerschaftlichen Umgang unter allen Beteiligten gelegt. Die abschließende Installation erfolgte abermals mit dem E-Werk Wels.

Nach dem AEC, Welios Science Center u. a. ist dies nun ein weiteres Museum, für welches wir ein Nachtdesign entwickeln durften.

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Waltraut Cooper
E-Werk Wels

Raiffeisen Tower

Am Standort der ehemaligen OPEC-Zentrale und direkt am Donaukanal gelegen erhebt sich seit Ende des vergangenen Jahres der neu errichtete 78 Meter hohe Raiffeisen Tower.
Etwa 5.200 illuminierte Glasscheiben und 114 vertikale Lichtlinien lassen das Nachtdesign für das 22-stöckige Gebäude entstehen. Insgesamt wurden rund 350.000 Leuchtdioden an diesem energieeffizienten Passivhochhaus, das neue Maßstäbe hinsichtlich Klimaschutz setzt, verbaut.

Die äußere Fassade besteht aus schräg nebeneinander angeordnete Glasflächen.
An jede dieser Scheiben wurde von der STRABAG AG, dem ausführenden Fassadenbauer, unsere sondergefertigte 1,05 m lange LED-Einheit an der hinteren vertikalen Stirnseite integriert. Da sich das Licht erst an der äußeren gegenüber liegenden Glaskante bricht wird diese zum Leuchten gebracht, während die Glasfläche selbst praktisch unbeleuchtet bleibt.

Jeweils 6 Glasscheiben können getrennt angesteuert und gedimmt werden. Damit können auch statische oder bewegte Verläufe, Muster und Abläufe ohne Probleme auf der gesamte Fassade dargestellt werden.

Im Konferenzgeschoß wurden 114 fünf Meter hohe vertikale Lichtlinien verbaut, die jeweils aus zwei einzelnen Leuchten bestehen. Auch hier ist eine getrennte Ansteuerung des oberen und unteren Teiles sowie einzelner Segmente möglich.

Ganzheitliche Projektumsetzung
Am höchsten Punkt des Gebäudes wurde im vorderen Bereich an den beiden Längsseiten je ein LED-Leuchtschild in der Größe von 2,6 x 2,6 Metern montiert, wobei eines der beiden Werbeschilder auch an den Außenradius der Fassade angepasst wurde. Diese Leuchtschilder können ebenso wie die Fassadenbeleuchtung über die Haustechnik ein- und ausgeschaltet sowie gedimmt werden.

Die sanfte weiße Beleuchtung unterstreicht das geschwungene Design des Gebäudes womit sich dieses neue Hochhaus auch bei Dunkelheit perfekt in die Umgebung einfügt.

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STRABAG AG
HUBER Reklametechnik GmbH

Trodat

Der individuelle Abdruck

Zum 100-jährigen Jubiläum beschenkte sich Trodat, der größte Stempelhersteller der Welt, selbst mit einer Lichtinstallation am Firmenhauptsitz in Wels.

Multi Color Impression ist eine neuartige Stempellösung, mit der erstmals individuelle, mehrfärbige Stempelabdrucke realisiert werden können. Diese Innovation spiegelt nun auch die Beleuchtung an der Fassade wider.

Sie besteht aus 85 färbigen Leuchten in drei unterschiedlichen Längen. Über die gesamte Fassadenlänge von 170 Metern verteilt, lenken vorprogrammierte Effekte die Aufmerksamkeit auf das Gebäude. Zusätzlich befinden sich noch 15 freistehende und vierseitig leuchtende Lichtsäulen auf der gegenüberliegenden Straßenseite vor dem Marketinggebäude.
Mit diesem Lichtkonzept wurde so eine optische Verbindung zwischen den einzelnen Büros und der Fertigungshalle über die dazwischen verlaufende Durchzugsstraße hergestellt.

Das 6 x 6 Meter große LED-Leuchtschild mit dem 100 Jahre Trodat Motiv rundet das Gesamtprojekt ab.

Tower 185

Mit dem Tower 185 reiht sich nach 10 Jahren wieder ein neuer Wolkenkratzer in die Skyline von Frankfurt. Der neue Büroturm ist mit seinen 200 m Höhe das vierthöchste Gebäude Deutschlands. Aus einem hufeisenförmigen Sockelgebäude erhebt sich der 50-stöckige Tower, dessen gläserne Rotunde von einer Aluminium-Glas-Fassade umschlossen wird.

In den Stockwerken 1 bis 49 wurden gesamt über 750 Rotundenleuchten installiert. Diese weiß leuchtenden Sonderleuchten wurden mittels Magnethalterung im Inneren jedes Stockwerks direkt an der Fassadenkante montiert.

Die vertikal verlaufenden Lichtlinien am Hochhauskopf setzen sich aus 70 je 15 m lange Linien zusammen, von denen jede aus zehn einzelnen LED-Leuchten besteht.

Für die drei fix leuchtenden Streifen am höchsten Punkt des Gebäudes fertigten wir weitere Sonderleuchten. Die Acrylleuchten mit den eingearbeiteten LEDs wurden aufgrund der teilweise runden Konstruktion für jeden der 90 Meter langen Streifen passgenau verformt.

Jeweils zwei Leuchten in jedem Stockwerk bzw. jeder vertikalen Lichtlinie können individuell angesteuert und gedimmt werden. Aus verschiedenen Programmen können so über die Haustechnik Verläufe, Muster und Abfolgen über die gesamte Fassade gewählt werden.

Fotos:
Markus Pavlowsky | Photography
Timo Weis Restlichtfotografie

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Day & LIght Lichtplanung GbR

Inntal Center

Im Zuge der umfangreichen Renovierungsarbeiten am Inntal Center in Kufstein wurde auch der Eingangsbereich neu gestaltet und der Hauptzugang nunmehr durch das neu errichtete Eingangsportal in Form eines Rahmens neu betont. Die Hinterleuchtung dieses Portals verstärkt die Tor-Wirkung während der Dämmerung und bei Nacht und macht das Gebäude auch vom Kreisverkehr, dem zentralen Verkehrsknotenpunkt aus gut sichtbar.

Da die Beschichtung der Front nur einen Teil der dahinter abgegeben Lichtmenge durchlässt und durch die nach hinten offene Konstruktion keine Reflektionsfläche vorhanden ist, wurden Kaltweiße High Power LEDs im Abstand von nur 5 cm verwendet.

Über unsere Regelung wird die Fassadenbeleuchtung bei eintretender Dunkelheit automatisch gedimmt womit zusätzlich Betriebskosten gespart werden.

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Elektro Margreiter GmbH

Funicular Baku

Hülle aus Stahl und Licht

Bei der Funicular handelt es sich um eine Standseilbahn, welche vom Fuße des Hügels hinauf zu den Flame Towers führt, einem der neuen Wahrzeichen von Baku. Im Vergleich zur Talstation wirkt die Bergstation sogar noch etwas imposanter, da sie sich nach dem Einfahrtskanal T-förmig teilt.

Besonders charakteristisch für die neuen Stationen ist die, von Europroject Arch. Müller entworfene, futuristisch geschwungene Form des Stahl-Glas-Tragewerks mit seiner netzartigen Struktur. Um diese am besten zu betonen, montierten wir eine Sonderform unserer LEDCOM Duo Line der Länge nach entlang der außen umlaufenden Hauptträger.

Für beide Stationen verwendeten wir zwei unterschiedliche Typen. Die längere der beiden LEDCOM-Leuchten wurde mit 48 High-Power LEDs, also 12 RGBW-Gruppen, bestückt. Die etwas kleinere, mit 24 LEDs bestückte, wurde außerdem mit einem anderen Linsentyp ausgestattet um weiter in die Tiefe der Konstruktion leuchten zu können.

Insgesamt kommen in der Talstation 58 und in der größeren Bergstation 130 LED-Leisten zum Einsatz. An jedem Sockel befinden sich zusätzliche LED-Scheinwerfer, die ebenfalls über das DMX-Signal angesprochen werden und in die Lichtprogramme eingebunden wurden.

Die Standseilbahn verbindet nun wieder auf direktem Weg den Boulevard an der Küste, eine der längsten Strandpromenaden Europas, mit der Anhöhe der Flame Towers. Von dort aus genießt man einen herrlichen Ausblick über die gesamte pulsierende Stadt.

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Europroject Arch. Müller
GIG Project

Metro Stations Baku

Mit Beginn des Jahres 2012 war Multivision eine der ersten österreichischen Firmen, die einen Beitrag zum Highlight des Jahres für die Hauptstadt Aserbaidschans leistete.

Blickfang Glaspyramide

Eine neu gebaute Metro Station wurde als dreiseitige Glaspyramide mit einer Höhe von fast 40 m konstruiert. An zwei senkrecht im rechten Winkel zu einander stehenden Seiten lehnt sich die große dritte Fläche in Richtung der viel befahrenen Hauptverkehrsstraße an.

Verteilt auf 300 einzeln ansteuerbare Single Line LED-Leisten wird diese von über 10.000 High Power LEDs inszeniert. Die Leisten wurden in fünf unterschiedlichen, genau an die Glaskonstruktion angepassten Längen produziert und mit einer entsprechenden Anzahl an RGB LEDs bestückt. Jede einzelne der durch eine Stahlkonstruktion geteilten Glasflächen kann somit in einer beliebigen Farbe beleuchtet werden.

Von bunten Farbenspielen über das große "M" als Logo der Metro Station bis hin zu durchlaufenden Schriftzügen im unteren Bereich sind alle erdenklichen Bespielungsvarianten möglich.

Metro Station - Die Zweite

Nach dem sehenswerten Ergebnis der ersten Metro Station durften wir nun auch eine zweite Metro Station im Herzen der Metropole beleuchten. Im Unterschied zur ersten Station wurde jene in der Innenstadt nicht neu gebaut, sondern befand sich während der Umbauarbeiten in vollem Betrieb.

Die beiden Konstruktionen sind sich sehr ähnlich, lediglich die beleuchtete Front wird durch das imposante Eingangsportal unterbrochen. Die technische Umsetzung und die Bespielungsmöglichkeiten sind die gleichen wie bei der ersten Metro Station.

Durch ihre auffällige Beleuchtung bildet diese Station einen spannenden Kontrast zu den umliegenden, teils Jahrhunderte alten Bauwerken.
 

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Europroject Arch. Müller
GIG Project

Baumax Dornach

Anforderung und Bestückung
Auf insgesamt knapp 180 m wird die Fassade des Baumax in Linz-Dornach von Multivision mit High Power LEDs beleuchtet. Diese annähernd 180 m teilen sich in 2 unterschiedliche Teilbereiche auf. Über eine Länge von insgesamt 93 m hat die zu beleuchtende Fläche eine Höhe von 6 m; im Eingangsbereich und in Bereichen des Vordachs (insgesamt 84 m) nur etwa 3 m im oberen Bereich. Alle Bereiche werden ausschließlich von oben mit High Power LED-Leisten beleuchtet.
Da auf der kürzeren Distanz weniger Leuchtkraft benötigt wird, wurde hier mit 100 mm ein doppelt so großer Pixelabstand gewählt. Die Standard LED-Module haben eine Länge von 1,25 m und wurden entweder mit 24 (50 mm px-Abstand) oder mit 12 LEDs (100 mm px-Abstand) bestückt. Natürlich wäre es auch möglich gewesen, für die kürzeren Abschnitte ebenfalls Leisten mit 24 LEDs zu verwenden und diese mit der halben Leistung zu betreiben.

Abgesehen von den geringeren Stromkosten wurden somit auch die Herstellungskosten gesenkt. An den Ecken und den Enden der Fassade kommen Sonderformen mit individueller Länge und Bestückung zum Einsatz.

Montage
Da es sich bei diesem Projekt um einen Umbau und nur teilweise um einen Neubau handelte, mussten in der Planung die bereits gegebenen Umstände berücksichtigt und entsprechend darauf reagiert werden.
Die High Power LED-Leisten wurden somit passend mit Auslegern über die Attika im Abstand von 40 cm zur Fassade montiert. Durch die eigens konstruierte Schwenkhalterung konnte ganz einfach eine Feinjustage für eine gleichmäßige Ausleuchtung vorgenommen werden. Die Steckverbindungen ermöglichen einen einfachen Ausbau bzw. Austausch der LED-Leisten im Reparaturfall.

Linsen und Farbe
Die LEDs selbst wurden mit ovalen Linsenoptiken und somit einem in Längsrichtung stark gestauchten Lichtkegel bestückt. Das Licht der nebeneinander liegenden LEDs vermischt sich deshalb schon nach wenigen Zentimetern, wodurch eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne punktförmige Abbildung der LEDs erreicht wird. Als Lichtfarbe wurde ein kaltes Weiß mit ca. 6000K gewählt. Diese LEDs erreichen bereits im 1 Watt-Betrieb einen Lichtstrom von mind. 100 lm pro LED.

Anpassung der Leistung
Eine besonders wichtige Rolle in den Projekten von Multivision spielt die Steuerung der Lichtinstallationen.
Die elektronischen Vorschaltgeräte wurden, über das Flachdach leicht zugänglich, in sechs Verteiler auf der Fassadenrückseite installiert. Aufgrund der hohen Leistung und Qualität der LEDs müssen diese nicht im maximalen Wattbereich betrieben werden.

In Kombination mit den verwendeten Vorschaltgeräten kann im Laufe der Jahre, wenn durch die natürliche Alterung der LEDs die Lichtleistung abnimmt, durch Anheben der elektrischen Leistung eine gleichbleibend hochwertige Ausleuchtung über viele Jahre gewährleistet werden.  

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Baumax

Welios Science Center

Welios – ÖO Science Center Wels
Ein Ha
us voller Energie

Energieeffizienz und erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Welios in Wels, Oberösterreich.
Um den Grundgedanken auch an der Fassade widerzuspiegeln, wurden süd- und ostseitig LED-Elemente verbaut, welche durch die eingebauten Photovoltaikzellen gleichzeitig als Kraftwerk dienen und das Gebäude somit während des Tages mit Energie versorgen. Optisch ist im eingeschalteten Zustand allerdings kein Unterschied zu den reinen RGB LED-Leisten erkennbar. Da der Stromverbrauch der Beleuchtung im einfarbigen Nachtbetrieb maximal bei 3 kW liegt, wird dieser durch die durchschnittlich unter Tag gelieferte Leistung von knapp 3,3 kW kompensiert.

LED-Elemente symbolisieren Energielinien
Die einzelnen Module der insgesamt etwa 700 m langen sogenannten Energielinien wurden mittels einer einfachen Halterung direkt an der Gebäudefassade montiert. Die grundsätzliche Idee, das Gebäudethema an der Fassade aufzugreifen, stammt wie der Entwurf zur Anordnung der Energielinien, vom Linzer Architektenteam Archinauten.

Diese Linien setzen sich etwa zu zwei Dritteln aus Standardmodulen mit 2 m Länge und geraden Enden zusammen. Bei den übrigen Modulen wurde zumindest eine Seite den Gebäudekanten entsprechend angepasst. Aufgrund der Bauform der Unterkonstruktion der LED-Module konnten die Kabel an der Unterseite verlegt werden, wodurch die einzeln ansteuerbaren Module direkt aneinander und fast ohne Zwischenraum montiert wurden. Da jede LED-Leiste individuell ansprechbar ist, lassen sich gleichmäßige Farbverläufe ohne Probleme über die gesamte Gebäudefläche dargestellen.

Unkomplizierte Bespielung
Die Steuerung der 40.000 RGB-LEDs umfassenden Leuchtfassade funktioniert über einen sogenannten Show Controller, auf welchem die von Multivision am Lichtpult kreierten Lichtshows übertragen wurden. Somit lassen sich die einzelnen Programme ganz simpel per Knopfdruck über die Haustechnikanlage abrufen und steuern. Der Vorteil der Anbindung an die jeweilige Haustechnik liegt darin, dass der Techniker über sein gewohntes System arbeiten kann und sich nicht auf ein zusätzliches, neues einstellen muss.

Beleuchtung für besondere Ansprüche
Eine spezielle Herausforderung stellte die Umsetzung der Wegbeleuchtung im Bereich des Durchgangs dar. Die Anforderung bestand darin, eine absolut witterungsbeständige, extrem stoßfeste und damit praktisch unverwüstliche Beleuchtung zu konstruieren. Die Umsetzung erfolgte durch einzelne 40 cm hohen Acrylblöcke, in welche die LEDs eingegossen wurden. Durch die Position der LEDs und der damit verbundenen Lichtstreuung im Block konnte eine Leuchte realisiert werden, die nicht nur alle Bedingungen hinsichtlich des Einsatzbereiches erfüllt, sondern bei einer Einbautiefe von nur wenigen Millimetern auch für eine perfekte homogene Lichtfläche sorgt.

Die Durchführung des Projekts gelang Multivision mit Unterstützung der Archinauten sowie des E-Werks Wels, welches die Montage der LED-Elemente übernahm. Die einzelnen Module der Energielinien wurden gemeinsam mit der Ertex Solartechnik GmbH entwickelt und produziert. Das Konzept und die Programmierung der Fassadenbespielung wurden wiederum komplett von Multivision übernommen.

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Archinauten 
ertex-solar

Sparkasse Rosenheim

Fassadenelement Holz
Inmitten der Rosenheimer Innenstadt wurde das 40 Jahre alte Geschäftsgebäude der Sparkasse Rosenheim hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in schlichter aber eleganter Optik umfassend saniert.

Die Einzigartigkeit dieses Gebäudes liegt darin, dass es sich dabei um ein Hochhaus mit einer partiellen Lärchenholzfassade im unteren Bereich handelt. Die neu vorgesetzte Glasfassade an diesem Teil des Gebäudes dient einerseits dem Schutz der Holzelemente und andererseits als Showfassade für die neu integrierte Beleuchtung. Diese wurde durch gegenüber liegende High Power LED-Leisten am oberen und unteren Rand der Glasfassade umgesetzt. Als Lichtfarbe wurde passend zu den Holzelementen ein warmweißer Ton etwa um 3000K und nicht etwa das kalte typische LED-Weiß gewählt. Diese Farbtemperatur entspricht in etwa der einer gewöhnlichen Glühbirne und besitzt einen sehr hohen Farbwiedergabewert bei einer vielfach höheren Leistung.

Die Mischung aus Beton, Holz und Glas wird somit durch die Lichtsetzung auch bei Nacht in eine ganz besondere Harmonie gebracht.

Beleuchtete Sonnenblende
Bei der beleuchteten Dachkonstruktion handelt es sich um schräg befestigte Aluminiumlamellen, welche aufgrund ihrer Ausrichtung direkte Sonneneinstrahlung auf die oberen Stockwerke verhindern. Die Beleuchtung erfolgt durch unterhalb in die Fassade integrierte High Power LED-Module, welche das oberste Gebäudeelement schräg von unten beleuchten und in Szene setzen.

Alle Leuchten sind per DMX steuerbar, wodurch eine stufenlose Anpassung der Leuchtstärke an die Tageszeit ermöglicht wird. So kann bei Nacht etwa aufgrund der dunklen Umgebung die Leuchtkraft auf 20-30% gesenkt werden.

Das Lichtkonzept für die Gestaltung des Gebäudes stammt vom Tiroler Planungsbüro Bartenbach, auf Basis dessen Multivision entsprechende Leuchten entwickelte und fertigte. Diese zeichnen sich trotz ihrer Leistungsstärke durch einen vielfach geringeren Stromverbrauch als herkömmliche Leuchtmittel aus und passen somit auch in dieser Hinsicht perfekt ins Gesamtbild des Gebäudes.

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Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling

Eurospar Weyer

Weiße LEDs – gelbe Fassade
Die ca. 120 m lange und 1000 m2 große Profilitverglasung des neueröffneten Eurospar in Weyer (Architekturbüro: Poppe und Prehal) wird die hohe Seitenfassade mittels sonderangefertigten High Power LED-Modulen mit einem Pixelabstand von 10 cm beleuchtet. Für den niedrigeren Eingangsbereich wurden LED-Leisten mit 20 cm Abstand verwendet. Insgesamt wurden bei diesem Projekt etwa 1.100 Qualitäts-LEDs verbaut.
Zum Einsatz kommen ausschließlich weiße LEDs, welche die eigentliche gelbe Wand der dahinter liegenden Thermofassade während der Nacht zum Leuchten bringen. Da der Fassadenzwischenraum sehr schmal und nur schwer zugänglich ist, sind die wartungsarmen LEDs optimal für diesen Einsatzbereich. Auch die Outdoor geeignete Ausführung der Leisten nach der Schutzklasse IP67 ist ein wesentlicher Punkt, da dieses Gebiet als hochwassergefährdet gilt.

Jede einzelne der 120 cm langen LED-Leisten lässt sich individuell steuern, wodurch verschiedenste optische Effekte wie etwa Wellenbewegungen dargestellt werden können.

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Poppeprehal
Spar

Immobilien Karl

Ein leuchtendes Band im Stadtzentrum
Auftraggeber dieses Projekts im Stadtzentrum von Deggendorf war die dort ansässige Immobiliengruppe Karl. Bei dem zu beleuchtenden Gebäude handelte es sich um einen revitalisierten Altbau, welcher im Zuge der Sanierung mit einer Außendämmung bis etwa 1,5 m unterhalb des Daches versehen wurde. Aufgrund der aufgetragenen Dämmung verbreiterte sich die neue Fassade nach außen hin um ca. 20 cm. Im oberen Teil wurde die neue Außenwand durch eine Front aus satiniertem Glas weitergeführt, wodurch der neu entstandene Zwischenraum zwischen der Glasfront und der alten Fassade für das Einsetzten von LED-Modulen perfekt genutzt werden konnte.

Projektspezifische Integration
Für die nötige Lichtwirkung sorgen 23 jeweils für sich steuerbare Single Line RGBW LED-Leisten. Da nur eine relativ geringe Höhe beleuchtet werden musste, wurden halbbestückte LED-Module mit 200 mm Pixelabstand gewählt. Auch die Projektkosten konnten dadurch entsprechend gesenkt werden. Ovale Optiken garantieren aber auch bei diesem relativen großen Pixelabstand eine perfekte Farbmischung. Die einzelnen High Power LEDs werden lediglich mit 1W betrieben. Eine eventuelle Wartung wird dadurch erleichtert, da alle Steuerungen und Kabel im Innenbereich des dahinter liegenden Dachbodens verlegt wurden. Zu den LED-Modulen selbst gelangt man problemlos über Serviceöffnungen vom hinter der Leuchtfläche liegenden Dachboden.

Bewährte Steuerung
Für die Steuerung wurden die zuverlässigen LEDCOM Driver mit aktuellster Software verwendet. Durch die Protokollierung der Betriebsdaten ergibt sich eine unglaubliche Vereinfachung von Service oder Fehlersuche im System. Über unsere Software erfolgt per RDM-Bus die Adressierung der angeschlossenen Leuchten. Durch Anpassung der Leistung jedes einzelnen Kanals über die Driver kann auch auf einen eventuellen Leuchtkraftverlust der verbauten LEDs reagiert werden. Die Steuerung der Lichtfarben und die Auswahl der vorprogrammierten Shows erfolgt über unseren bewährten Showcontroller.

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Immobilien Karl

Boysen

Gebäudehöhe als Herausforderung
Besonderes Merkmal des neu errichteten Entwicklungscenters der Friedrich Boysen GmbH & Co KG in Altensteig bei Stuttgart bildet die futuristisch anmutende Glasfassade.

Die gleichmäßige Ausleuchtung der getönten Glasscheiben stellte eine besondere Herausforderung dar, beträgt deren gesamte Höhe doch 13 m. Zusätzlich bildet die Fassade keine ebene Fläche, sondern ist deutlich nach außen gewölbt. Für eine optimale Ausleuchtung muss das Licht jede einzelne Scheibe an der Ober- und Unterkante streifen. Weiter galt es zu beachten, dass sich der Fassadenumfang nach unten hin deutlich vergrößert.

Zur Umsetzung dieser Anforderungen wurden RGBW Duo Line Lichtleisten mit einer Länge von 700 bis 1.300mm verwendet. Insgesamt wurden somit etwa 6.000 LEDs verbaut. Mit Hilfe dieser High Power LED-Leisten konnte ein qualitativ eindrucksvolles Ergebnis erzielt werden.

Mehr Informationen zu diesem Projekt auf www.ledfassaden.at

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Boysen
kiefer architektur

Ars Electronica Center

Fassade als Interaktionselement
Das Ars Electronica Center (AEC) in Linz ist mit einer der größten Lichtfassaden Europas umhüllt. 40.000 LEDs hinterleuchten die teils transparent und teils transluzent ausgeführten Glasflächen vom Fassadenzwischenraum aus. Die speziell entwickelten LED-Lichtleisten sind auf einer Seite der 1.100 Glasscheiben vertikal und somit unsichtbar montiert.

Unendliche Bespielungsvarianten
Das Licht der Scheiben ist in seiner Helligkeit und Farbmischung einzeln steuerbar. Durch die schnelle Reaktion jeder einzelnen Leuchtdiode werden sowohl fließende als auch „spontane“ Bewegungen und Farbwechsel perfekt umgesetzt.

LED-Lichtleisten für Spezialanforderung
Die eigens entwickelten und produzierten Vorschaltgeräte wurden ebenso wie 20 km Kabel unsichtbar verlegt. Die Lichtleisten sind zwischen 13 und 123 cm lang und mit 4 bis 48 High Power LEDs bestückt. Spezialoptiken auf jeder LED verteilen das Licht homogen auf jeder Glasfläche.

3 bis 5 Kilowatt Leistung in der Nacht
Mit 100 % Leuchtkraft wird die Fassade nur bei Dämmerung bespielt, bei ausreichend Dunkelheit genügt hingegen eine Leistung von etwa 20 bis 30 % für das Lichtspektakel. Im nächtlichen Normalbetrieb beläuft sich der Leistungsbedarf somit auf durchschnittlich 3 bis 5 Kilowatt.

Mehr Informationen zu diesem Projekt auf www.ledfassaden.at

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AEC 
GIG Fassaden 
Treusch Architecture

Power Tower

Passivhochhaus mit 100.000 LEDs
Die 637 m2 große Fassade des Power Tower bildet eines der größten Solarkraftwerke Österreichs. Der Ansatz der Energieeffizienz wird am 70 m hohen Passivhochhaus auch durch die Verwendung modernster LED-Technologie unterstrichen.
Insgesamt wurden an der neu errichteten Konzernzentrale der Energie AG etwa 100.000 LEDs in 700 Lichtleisten mit einer Gesamtlänge von 2,5 km verbaut. Der Stromverbrauch beträgt dabei maximal 1,4 kW bei ausreichender Dunkelheit.

Integration und Bespielung
Um den Gesamteindruck des Gebäudes bei Tage nicht zu beeinträchtigen, wurden möglichst baukleine Lichtleisten entworfen, welche von GIG Fassaden, dem ausführenden Fassadenbauer, direkt in die Fassadenelemente integriert wurden.
Die verschiedenen Programme zur Bespielung werden vom Portier mit Hilfe von Vorschaubildern ganz einfach ausgewählt.

Mehr Informationen zu diesem Projekt auf www.ledfassaden.at 

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GIG Fassaden 
Eckelt Glas

Sillpark

Projiziertes Licht
Die LED-Fassade wird durch weiße Hochleistungs-Leuchtdioden indirekt beleuchtet. Durch die Aufteilung in mehrere einzeln ansteuerbaren Kanäle (ca. 500) ist auch eine Darstellung von einfachen Mustern bzw. Streifen oder anderen Abläufen möglich. Die Elemente sind an der Unterseite des Glasfassadenelementes in einem Winkel von 90° montiert und werden mit Hilfe eines Spiegels im Glas in das Fassadenelement projiziert. In jedem zweiten Fassadenelement befindet sich eine Steuerung, mit der jeweils 2 Beleuchtungselemente einzeln angesteuert werden können.

Kontrolle über 540 LED Balken
Mit Hilfe der Multi-Show Control als Schnittstelle kann die LED-Fassade problemlos über die Haustechnik gesteuert und einer der neun vorprogrammierten Abläufe eingestellt werden. Die Signalverteilung an sich erfolgt über insgesamt fünf DMX-Verteiler, von denen aus das entsprechende Signal den einzelnen LED-Balken zugewiesen wird.

Insgesamt wurden etwa 540 High Power LED-Balken verbaut, die meisten davon mit 36 LEDs bestückt, der Rest je nach baulichen Vorgaben in unterschiedlichen Sonderlängen. Als Aufsatz wurden Optiken mit Spot-Charakteristik und einem Abstrahlwinkel von +/-5° gewählt.

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Bartenbach Lichtlabor
Eckelt Glas

maxcenter

Als Stand-Alone-Building in einer der kaufkräftigsten Regionen nimmt das max.center in Wels eine Führungsposition ein. Dementsprechend beeindruckend wurde die Architektur mit dem Nachtdesign verbunden.

Fließender Wechsel
Bei der LED-Fassade wechselt das Licht fließend und lauflichtartig in allen Farben aus dem RGB-Bereich. 11.000 LEDs sind dazu zwischen der Außenfassade und einer vorgesetzten Glasfassade montiert. Durch die Aufteilung in mehrere einzeln ansteuerbare Kanäle (84 x 3) ist auch eine Darstellung von Lauflichtern bzw. Streifen möglich.

Die von Multivision vorprogrammierten Bespielungsvarianten können direkt von der Zentrale der Haustechnik abgerufen und Wochenprogramme zusammengestellt werden.

Mehr Informationen zu diesem Projekt auf www.ledfassaden.at

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